01 Sep. Mit Ordnung & befreiter Energie in den Herbst
Der Herbst lädt dich ein, loszulassen.
Die Natur macht es uns vor: Die Blätter verfärben sich, fallen zu Boden und die Pflanzen ziehen sich zurück. Die Fülle des Sommers darf gehen. Ruhe kehrt ein.
Auch für dich ist jetzt eine gute Zeit, zu sortieren:
Was darf bleiben?
Was darf gehen?
Was braucht jetzt deine Aufmerksamkeit?
Der Herbst unterstützt dich dabei, Klarheit zu schaffen, Dinge zu sortieren und dich von dem zu trennen, was du nicht mehr brauchst oder haben möchtest.
Loslassen schafft Freiraum.
Schaffe Ordnung in deinem Zuhause
Je kälter und dunkler es draußen wird, desto mehr Zeit verbringen wir wieder in unseren Räumen.
Umso wichtiger ist es, dass du dich dort wohlfühlst.
Unordnung bindet Aufmerksamkeit. Dinge, die herumliegen, unerledigte Aufgaben und Projekte, die seit Monaten im Hinterkopf kreisen, kosten Energie.
Nutze deshalb den Herbst, um aufzuräumen, nicht nur in deinen Schränken, sondern auch in deinem Alltag.
Frag dich:
- Was soll bleiben?
- Was kann gehen?
- Was brauche ich wirklich?
- Was nutze oder liebe ich tatsächlich?
- Welche Aufgaben und Projekte möchte ich endlich abschließen?
- Was möchte ich nicht mit in den Herbst und Winter nehmen?
Beginne klein
Du musst nicht deine ganze Wohnung an einem Wochenende auf den Kopf stellen.
Im Gegenteil: Fang dort an, wo wenig emotionale Bindung besteht.
Zum Beispiel:
- Socken und Strumpfhosen aussortieren
- das Auto aufräumen
- Balkon oder Terrasse für die kalte Jahreszeit vorbereiten
- eine Badezimmerschublade ausmisten und neu ordnen
- eine kleine Ablagefläche komplett leeren und nur das zurücklegen, was dort wirklich hingehört
Nimm dir dafür 10 bis 15 Minuten am Tag.
Ein Bereich. Eine Schublade. Eine Aufgabe.
Mehr muss es nicht sein.
Bleib dran, aber achte auf deinen Energiehaushalt. Ordnung soll dein Leben leichter machen, nicht zur nächsten Belastung werden.
Und danach: Tee machen, Füße hochlegen, entspannen und dich über das freuen, was du geschafft hast.
Nicht nur Dinge dürfen gehen
Manchmal brauchen nicht die Dinge in deinen Schränken Ordnung, sondern deine To-do-Listen, Termine und Verpflichtungen.
Wir erledigen täglich vieles:
Einkaufen, arbeiten, waschen, kochen, aufräumen, Termine organisieren, Kinder fahren, Absprachen treffen …
Routinen können uns im Alltag unterstützen. Aber nicht alles, was wir regelmäßig tun, ist deshalb automatisch noch sinnvoll.
Frag dich:
- Dient das, was ich täglich tue, meinem Leben noch?
- Was davon macht mir Freude?
- Was darf einfacher werden?
- Was kann ich delegieren?
- Welche Verpflichtungen möchte ich beenden?
- Bin ich noch auf meinem Weg?
- Erfüllt mich, was ich tue oder erschöpft es mich?
Auch deine Termine, Ziele und Pläne dürfen regelmäßig auf den Prüfstand.
Miste deine To-do-Liste genauso aus wie deinen Kleiderschrank.
Vielleicht reichen heute drei wichtige Aufgaben.
Oder vier.
Mehr muss nicht sein.
Welche eine Sache würde dir jetzt guttun?
Du musst nicht alles gleichzeitig verändern.
Wähle eine Sache, die deinen Alltag spürbar leichter machen würde.
Zum Beispiel:
- Eine Capsule Wardrobe, damit „Ich habe nichts anzuziehen!“ endlich aufhört.
- Ein Wochenplan für die Familienmahlzeiten, statt jeden Tag neu zu überlegen und einzukaufen.
- Eine Stunde weniger Social Media, damit wieder mehr Zeit für dich entsteht.
- Ein liegengebliebenes Projekt abschließen.
- Eine Aufgabe abgeben, die du schon lange nicht mehr selbst machen möchtest.
Frag dich:
Was würde mir gerade am meisten Freiraum schenken?
Und dann fang genau dort an.
Klarheit für deinen Alltag
Der Herbst muss nicht bedeuten, noch mehr auf deine ohnehin volle Liste zu setzen.
Es geht um das Gegenteil:
Weniger. Klarer. Leichter. Einfacher.
Schau auf das, was da ist, und entscheide bewusst, was du behalten möchtest.
Was nicht mehr passt, darf gehen.
Das gilt für Gegenstände genauso wie für Aufgaben, Termine, Projekte und Gewohnheiten.
Richte dich neu aus.
Schaffe Raum für das, was dir wirklich wichtig ist.
Kommuniziere klar, was du möchtest und was du nicht mehr möchtest.
Unterstütze deinen Lebensweg auch in deinen Räumen
Wenn du mit der energetischen Wirkung deiner Räume arbeitest, kannst du im Herbst zusätzlich den Bereich „Lebensweg und Alltag“ stärken.
Zum Beispiel mit einem Bild von:
- fließendem Wasser
- Wellen
- einem geschwungenem Weg oder einer Straße
Du kannst auch selbst einen Weg zeichnen, aus einer Zeitschrift ausschneiden oder ein passendes Motiv ausdrucken und an einem geeigneten Platz im Norden aufhängen.
Wichtig ist vor allem, dass das Bild für dich stimmig ist und dich an deine Ausrichtung erinnert.
Mehr Klarheit und Freiraum im Business
Du möchtest noch tiefer in das Thema Herbst-Energie, Klarheit und Freiraum eintauchen?
Darüber habe ich mit Gabriele Thies, OrganisationsCoach für mehr Struktur im Business & Alltag, gesprochen.
In unserem Interview geht es darum, wie die Herbst-Energie uns dabei unterstützen kann, Klarheit zu schaffen, loszulassen und wieder mehr Freiraum zu gewinnen.
Hier kannst du unser Gespräch anschauen:
Mehr Klarheit und Freiraum im Business: Wie die Herbst-Energie uns unterstützt.
Und dann: Ruhe
Nach dem Ausmisten braucht es nicht sofort die nächste Aufgabe.
Der Herbst lädt auch zum Rückzug ein.
Gönn dir nach getaner Arbeit bewusst Ruhe. Kuschel dich mit einer Tasse Tee in eine Decke, geh raus in die Natur und genieße die letzten warmen Sonnenstrahlen.
Atme bewusst und komme bei dir an.
Ordnung bedeutet nicht, ständig etwas zu tun.
Ordnung bedeutet auch, zu wissen, was du jetzt nicht mehr tun musst.
Deine Herbst-Checkliste
Du möchtest direkt loslegen?
Dann lade dir meine Herbst-Checkliste „Was du jetzt wegsortieren und ausmisten kannst“ herunter und arbeite sie Schritt für Schritt durch.
Nicht alles auf einmal.
Nimm dir das vor, was jetzt für dich dran ist.
Sorge gut für dich. Schaffe Klarheit. Lass los, was gehen darf. Und genieße den Freiraum, der dadurch entsteht.
Sonnige Grüße und einen wunderbaren Herbst!
Johanna
Mit mir an deiner Seite geschieht die Veränderung.
→ Hier deine Herbst-Checkliste herunterladen: „Was du jetzt wegsortieren und ausmisten kannst“

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